IMMH

20. Mai 2017

Ausstellungstagebuch #5: Die Vitrinen

Die 120 Schätze aus dem Guangdong Museum bekommen vom IMMH nagelneue Vitrinen der Extraklasse. Daran arbeiten die Ausstellungsgestalter und die Kollege der Haustechnik seit Wochen fleißig.

Museumsarbeit sieht oft so aus.

Die neuen Vitrinen für die Ausstellung „EAST MEETS WEST – maritime Seidenstraße im 13. bis 17. Jahrhundert“ werden pünktlich zur Ankunft der Exponate aus China fertig sein. Dabei greift das Team des IMMH auf fundierte Erfahrungen zurück, wenn es um den Schutz der Exponate geht.

Die Kunst des Vitrinenbaus

Wie bei allen Vitrinen des Museums, werden die Podeste aus schwer erflammbarem Material der Brandschutzklasse B-1 stabil gebaut und mit einem Stahlrahmen für die Haube versehen. Außerdem haben die neuen Vitrinen ein extra Fach für Silikagel- Kassetten, die für eine absolut gleichbleibende Luftfeuchtigkeit in der Haube sorgen. Die Luftfeuchtigkeit wird dann an die Bedürfnisse des jeweiligen Exponat angepasst. Da einige Exponate aus empfindlichen Materialien bestehen, müssen die Klimabedingungen in den Vitrinen immer konstant bleiben. Deshalb wird das Klima in den Vitrinen für die gesamte Dauer der Ausstellung digital überwacht.

Eine der Vitrinen. Es gibt noch einiges zu tun, bis sie fertig ist.

Auf die Podeste kommen speziell angefertigte Acrylhauben. Diese bieten den besten Schutz bei höchster Transparenz und lassen so die Ausstellungsobjekte richtig erstrahlen. Darüberhinaus sind die Hauben mit einen Filter für UV-Strahlen versehen.

Dieser Filter ist nur eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, da im IMMH seit 2015 nur noch mit LED-Beleuchtung gearbeitet wird, die höchstem Museumsstandard entspricht. Dieses Licht bietet die beste Farbwiedergabe und ist dabei absolut UV-frei.

Hier entsteht für Sie eine Ausstellung.

Die Schätze des Guangdong Museums werden also in Hamburg bestens aufgehoben sein!

Ausstellungstagebuch:
Teil 1: Was bisher geschah
Teil 2: Raum schaffen
Teil 3: Die Dschunke
Teil 4: Das Plakat

18. Mai 2017

Ausstellungstagebuch #4: Das Plakat

Jede Ausstellung braucht ein Plakat. Da es sich bei „EAST MEETS WEST – maritime Seidenstraße“ um ein gemeinsames Projekt mit mehreren Beteiligten handelt, war die Entstehung des Plakates etwas aufwendiger als sonst.

Diese Version des Plakates wird bundesweit zu sehen sein.

Die verschiedenen Plakatentwürfe für EAST MEETS WEST wurden von Peter Plasberg und seiner Sozietät für Kommunikation angefertigt. Dabei musste der erfahrene Art Dirctor und langjähriger Grafiker des Internationalen Maritimen Museums diesmal die Vorstellungen und Wünsche aller mitwirkenden Institutionen berücksichtigen. Umso mehr freut sich das Marketing-Team des IMMH über ein gelungenes Ergebnis.

Die Hamburger Version des Plakates.

Ein Plakat? Zwei Plakate!

Besonders dankbar sind wir für die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Hamburg bei der Marketing Kampagne im norddeutschen Raum Damit wird das IMMH zum ersten Mal in der Lage sein, bundesweit für eine Ausstellung zu werben. Hierfür wurde extra ein gesondertes Plakatmotiv entworfen, das auch gleichzeitig die Stadt Hamburg bewirbt. Wir sind sicher, dass sich auch unsere chinesischen Partner über diese breit angelegte Werbekampagne freuen.

An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei allen Beteiligten und besonders bei der Stadt Hamburg für die Unterstützung und die angenehme Zusammenarbeit bedanken!

Ausstellungstagebuch:
Teil 1: Was bisher geschah
Teil 2: Raum schaffen
Teil 3: Die Dschunke